WESTERWELLE IN DER WELLE?!
“Don't drink and drive, smoke pot and fly home!” “Have you a problem, make a point, take it easy and smoke a joint!” Derlei alberne Kiffer-Kalauer aus dem Internet - im holprigen ‚No-go’-English eines stolzen Monoglottnix - soll das willige ‚Mädchen für alles’ der Reichen und Schlampe der deutschen Hoteliersvereinigung neuerdings sogar quer durch endlose Kabinettssitzungen SMSen! Unsäglich! Wo bleibt denn da die Etikette?! Handelt es sich dabei etwa um die fatalen Folgen schweißtriefender Afghanistan-Albträume eines überforderten Außenministers? Oder um die tiefe Frustration eines einstigen Spass- und Karnevals-Prinzen, der – die ewig gleichgelbe Krawatte unter den schuppenflechtigen Wangen im ewig gleichen Windsor-Knoten zurechtgezurrt - allenfalls noch zum schrillen Schwarm welkender Schwuler aus diversen Steuerberatungs- und Advocaten-Kanzleien taugt? Oder ist’s gar der völlig hanebüchene Versuch, eine apathisch-genervte No-Future-Generation zu agitieren? Wir wissen es nicht! Seine jüngste Verbal-Diarrhoe läßt allerdings bloß zwei Schlüsse zu: Entweder ist Ex-Gaudi-Guido endgültig jenseits der Schwachsinns-Schwelle angelangt, oder halt bekifft. Westerwelle in der Dauer-Welle?!
Dieser Tage beamte sich der renitente Klassenkämpfer deutscher Vermögensberater und Konsorten aus dem 25.000-Seelen-Städtchen Bad Honnef – das sich gern als rheinisches Nizza (für Kleinbürger) geriert - in die Antike zurück und dozierte – von keinerlei Kenntnis belastet - in Sachen Hartz-IV: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Na servas, geht’s no, Oida?! Mordstrum Glück für Gimpel-Guido, dass gerade keine ambulanten Gugelhupf-Wärter mit ihren figurbetonten Jäckchen und den überlangen Ärmeln in seiner Nähe waren.
Aber was war geschehen? Das purpurrote Gruppenbild mit Dame aus Karlsruhe hatte die undurchsichtige Bemessung der Hartz-IV-Almosen für Kinder als völlig willkürlich und deshalb verfassungswidrig erkannt. Die Elementar-Bedürfnisse von Kindern dürften eben nicht in Prozenten von jenen Erwachsener extrapoliert werden. Aus dem schlampigen Handgelenk gewürfelt, gewissermaßen! Im Gegenteil: Kinder würden naturgemäß (und etwas seltener infolge fetttriefender Eisbein-Exzesse) immerfort aus ihre chinesischen Kik-Klamotten herauswachsen! Schulbedarf wäre eben kostspieliger als die alltägliche Dodel-Droge ‚Bild’. Skikurse und Schulausflüge teurer als n’Korn und n’Bier in der Eckkneipe. Ergo: Ultimativer Ukas an die naturtraurige Moderatoren-‚Angie’, die sich ja nicht einmal geniert hat, mit diesem jenseitigen Illusionisten ins Politbett zu steigen - Zurück an den Start! Solch Karlsruher ‚Sozialismus’, als welchen der Pausen-Clown der Hochfinanz-Anwälte und Megatitten-Bader auch noch das bescheidenste Sozial-Feigenblättchen diffamiert, giftet einen selbsternannten Robin Hood der verko(r)ksten Werbe-Wuzzis, kleinkriminellen ‚Berater’ aller Art, großkriminellen Steuerhinterzieher und haltlosen Hoteliers freilich: Können sich doch diese verwahrlosten Hartz-Habenichtse nicht einmal ein Einmann-Zelt am Campingplatz leisten – geschweige denn einen 4-Sterne-Gral seiner präpotenten ‚Mädels’ aus dem Beherbergungsgewerbe! Zur Hölle mit diesen Losern – da capo für die Abzocker-Klasse, - und ihre willfährigen Satrapen…
Dabei war gerade erst durchgesickert (an die große Glocke hängt die sogenannte ‚Qualitätspresse’ herbe Hiobsbotschaften ja nicht; wirkt doch schon ein auch nur vermuteter Verlust von Werbe-Kohle wie das mittelalterliche Folterinstrument ‚Maulbirne’), dass im einstigen Wirtschaftswunderland, im PS-Paradies der Mercedes- und Porsche-Piloten, inmitten all der ‚blühenden Landschaften’ des Ex-Exportweltmeisters, im Eldorado der Banken-Bankrotteure und Steuernverkürzer bereits 11,5 (!) Millionen Menschen am Hungertuch nagen oder knapp davor stehen! Doch ‚Only bad news is good news’, wissen die sensationslüsternen Medien-Haie. Und so weidet sich das – endlich gleichfalls auf Null-Niveau synchronisierte - deutsche Souterrain-TV inzwischen in hämischen Endlos-Formaten (‚Goodby Deutschland’, ‚Mein neues Leben’, ‚Auf und Davon’) am quotenrächtigen Scheitern Hartz-IV-stigmatisierter Auswanderer! Präziser eigentlich, – am Scheitern seiner Wirtschaftsflüchtlinge! Und der Deutsche Michel, der eher zufällig gerade noch in Lohn und Brot steht, saugt sein angekratztes Restselbstvertrauen aus dem flimmernden Beweis, dass es vielen seiner Landsleute noch beschissener geht!
Ausgerechnet in dieser Phase des durchaus ‚dekadenten’ Verfalls sämtlicher Sitten berufen sich die Westerwelle-Schnösel und Co mit einem Mal auf die ‚Verschwendungssucht’ des bürgerlichen ‚Rechtsstaats’! Der wird zwar von einer wildgewordenen Horde asozialer Steuerhinterzieher notorisch ignoriert, doch die fadenscheinigen Hüter deutscher Gründlichkeit mokieren sich sogar über den Ankauf einer (geklauten) Daten-CD, welche die tatsächlichen ‚Saugerln’ am Volksvermögen entlarvt: Immerhin reden wir ja nicht gerade von Eierdieben, sondern von 1500‚Spitzen der Gesellschaft’ mit einer geschätzten Diebsbeute von an die 500 Millionen Euro! Blöderweise zählen diese Strauchdiebe jedoch häufig zu Kiffer-Guidos Stammwählern! Haben also gefälligst sakrosankt zu bleiben! Zur durchsichtigen Ablenkung vom ruinösen Real-Skandal setzt’s halt als Retourkutsche wohlfeiles Hartz-IV-Bashing! In den besseren Kreisen muß da sogar der uralte Zarathustra des alten Nietzsche herhalten: „Das was fällt, das muß man stoßen!“ Hinweg also mit diesem mies gekleideten, frivol plappernden und bestenfalls Eau-de-Cologne-parfumierten Abschaum! Mit dem mag einer, wie Gucci-Guido sowieso nicht so recht warm werden… Also plustert sich der eitle Statthalter der elitären Gewohnheitsdiebe auf und plärrt: ‚Haltet den Hartz-IV-Dieb!’ (Vielleicht sollte ihm einer seiner Intim-Sekretäre gelegentlich einmal stecken, dass es sich beim Hartz-‚Regelsatz’ von 359 Euro keineswegs um eine Tagesgage handelt!)
Dabei war er der Wahrheit doch so nah! Allein der Austausch eines einzigen Wortes hätte seine kasinokapitalistische Trottel-These vom Kopf auf die Füße gestellt: "Wer den Staatsräubern anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Das machte Sinn! Doch er sagte kein einziges Wort… Jedefalls kein vernünftiges…
Die Wahrheit ist nämlich: Im real-existierenden Deutschland besitzt ein läppisches Promille (für PISA-Geschädigte: ein Tausendstel (!); wie übrigens im Hoamatl auch) der Bevölkerung genausoviel Vermögen, wie die gesamte untere Hälfte (!) des Volkes! Die in der französischen Revolution von der Bourgeoisie gehenkten Feudalherren lassen also schon wieder schön grüßen! Ein Schritt vorwärts und drei zurück! Dank ihres einbetonierten Klassenstatus’ sitzen die wahren ‚Sozial-Schmarotzer’ also ganz oben, - an der Spitze! Am morschen Gipfel einer zerbröselnden Gesellschaft stinkt der Fisch vom Kopf! Es ist die panische Profitgier, Herr Westerwelle, die direkt in die Dekadenz führt! Denn auch das alltäglich neu erbeutete Milliarden-Vermögen wächst um Abermillionen, – und zwar täglich, - und natürlich völlig arbeitsfrei!
Bereits 2008 berichteten die „Rauchzeichen“ vom hochseriösen Eidgenossen Hans Kissling, der über 14 Jahre hinweg die Steuer-Statistik im Kanton Zürich geführt, beobachtet und nach seiner Pensionierung auswertet hatte. Dabei fiel der penible Chefstatistiker nicht nur aus allen Wolken, sondern stieß geradezu auf pures Dynamit: Die Vermögensentwicklung zeige klar, dass die Schweiz deutlich feudalistische Züge trägt! In seinem ketzerischen Bändchen „Reichtum ohne Leistung“ wies der selbst zutiefst Geschockte nach, dass mitnichten die vielstrapazierten „Leistungsträger“ das Volksvermögen mehrten, sondern es ganz im Gegenteil von einer Handvoll fadisierter Erben abgesahnt würde! Von arbeitslosen Milliardären! Der „Rauchzeichner“ resümierte damals:
„Und all diese notorisch gelangweilten Taugenichtse werden reicher und immer noch reicher! Täglich, stündlich, ja sekündlich! Kissling rechnet vor, dass in den kommenden 30 Jahren 969(!) Milliarden Franken ihre Besitzer wechseln werden. Völlig steuerfrei natürlich! Jahr für Jahr werden dann vier taufrische Milliardäre an den Bahren ihrer elterlichen Erblasser zwischen Heulen und Jubeln hin- und hergerissen sein! Eine von Kindesbeinen an fahrlässig verhätschelte Erben-Kaste wird dann unsere Welt regieren!“ („Rauchzeichen 08“) Na denn, geneigte Leser, gute Nacht!
Hat da wohl wieder einmal nicht aufgemerkt, dieser weltfremde Nebbich von Westerwedel! Der obszöne Tinnef, mit dem die Hartz-IV-Bettler abgespeist werden, fällt bei Hans Kissling nicht ins Gewicht. Hat er doch eindringlich nachgewiesen, wo die Konzern-, Banken- und Polit-Gangster (und deren Erben) im gescheiterten Kasionakapitalismus ihre Kohle herholen. Doch wie soll das einer kapieren, dessen Comics-Weltbildchen sich im Format mit der Bauanleitung der Gimmicks in Kinder-Überraschungseiern deckt. Oder halt umstandslos in eine leergeschlürfte Austernschale paßt! Auch wenn er nicht von dieser Welt ist: Die Wahrheit ist auch einem Extraterrestrischen zumutbar… Jedenfalls, sobald er in der irdische Politik klugscheisst!
Aber womöglich überzuckert er’s ja eines Tages doch noch?! Falls er jemals von diesem, echt übel verschnittenen, ‚Schwarzen Afghanen’ runterkommt…
Dieser Tage beamte sich der renitente Klassenkämpfer deutscher Vermögensberater und Konsorten aus dem 25.000-Seelen-Städtchen Bad Honnef – das sich gern als rheinisches Nizza (für Kleinbürger) geriert - in die Antike zurück und dozierte – von keinerlei Kenntnis belastet - in Sachen Hartz-IV: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Na servas, geht’s no, Oida?! Mordstrum Glück für Gimpel-Guido, dass gerade keine ambulanten Gugelhupf-Wärter mit ihren figurbetonten Jäckchen und den überlangen Ärmeln in seiner Nähe waren.
Aber was war geschehen? Das purpurrote Gruppenbild mit Dame aus Karlsruhe hatte die undurchsichtige Bemessung der Hartz-IV-Almosen für Kinder als völlig willkürlich und deshalb verfassungswidrig erkannt. Die Elementar-Bedürfnisse von Kindern dürften eben nicht in Prozenten von jenen Erwachsener extrapoliert werden. Aus dem schlampigen Handgelenk gewürfelt, gewissermaßen! Im Gegenteil: Kinder würden naturgemäß (und etwas seltener infolge fetttriefender Eisbein-Exzesse) immerfort aus ihre chinesischen Kik-Klamotten herauswachsen! Schulbedarf wäre eben kostspieliger als die alltägliche Dodel-Droge ‚Bild’. Skikurse und Schulausflüge teurer als n’Korn und n’Bier in der Eckkneipe. Ergo: Ultimativer Ukas an die naturtraurige Moderatoren-‚Angie’, die sich ja nicht einmal geniert hat, mit diesem jenseitigen Illusionisten ins Politbett zu steigen - Zurück an den Start! Solch Karlsruher ‚Sozialismus’, als welchen der Pausen-Clown der Hochfinanz-Anwälte und Megatitten-Bader auch noch das bescheidenste Sozial-Feigenblättchen diffamiert, giftet einen selbsternannten Robin Hood der verko(r)ksten Werbe-Wuzzis, kleinkriminellen ‚Berater’ aller Art, großkriminellen Steuerhinterzieher und haltlosen Hoteliers freilich: Können sich doch diese verwahrlosten Hartz-Habenichtse nicht einmal ein Einmann-Zelt am Campingplatz leisten – geschweige denn einen 4-Sterne-Gral seiner präpotenten ‚Mädels’ aus dem Beherbergungsgewerbe! Zur Hölle mit diesen Losern – da capo für die Abzocker-Klasse, - und ihre willfährigen Satrapen…
Dabei war gerade erst durchgesickert (an die große Glocke hängt die sogenannte ‚Qualitätspresse’ herbe Hiobsbotschaften ja nicht; wirkt doch schon ein auch nur vermuteter Verlust von Werbe-Kohle wie das mittelalterliche Folterinstrument ‚Maulbirne’), dass im einstigen Wirtschaftswunderland, im PS-Paradies der Mercedes- und Porsche-Piloten, inmitten all der ‚blühenden Landschaften’ des Ex-Exportweltmeisters, im Eldorado der Banken-Bankrotteure und Steuernverkürzer bereits 11,5 (!) Millionen Menschen am Hungertuch nagen oder knapp davor stehen! Doch ‚Only bad news is good news’, wissen die sensationslüsternen Medien-Haie. Und so weidet sich das – endlich gleichfalls auf Null-Niveau synchronisierte - deutsche Souterrain-TV inzwischen in hämischen Endlos-Formaten (‚Goodby Deutschland’, ‚Mein neues Leben’, ‚Auf und Davon’) am quotenrächtigen Scheitern Hartz-IV-stigmatisierter Auswanderer! Präziser eigentlich, – am Scheitern seiner Wirtschaftsflüchtlinge! Und der Deutsche Michel, der eher zufällig gerade noch in Lohn und Brot steht, saugt sein angekratztes Restselbstvertrauen aus dem flimmernden Beweis, dass es vielen seiner Landsleute noch beschissener geht!
Ausgerechnet in dieser Phase des durchaus ‚dekadenten’ Verfalls sämtlicher Sitten berufen sich die Westerwelle-Schnösel und Co mit einem Mal auf die ‚Verschwendungssucht’ des bürgerlichen ‚Rechtsstaats’! Der wird zwar von einer wildgewordenen Horde asozialer Steuerhinterzieher notorisch ignoriert, doch die fadenscheinigen Hüter deutscher Gründlichkeit mokieren sich sogar über den Ankauf einer (geklauten) Daten-CD, welche die tatsächlichen ‚Saugerln’ am Volksvermögen entlarvt: Immerhin reden wir ja nicht gerade von Eierdieben, sondern von 1500‚Spitzen der Gesellschaft’ mit einer geschätzten Diebsbeute von an die 500 Millionen Euro! Blöderweise zählen diese Strauchdiebe jedoch häufig zu Kiffer-Guidos Stammwählern! Haben also gefälligst sakrosankt zu bleiben! Zur durchsichtigen Ablenkung vom ruinösen Real-Skandal setzt’s halt als Retourkutsche wohlfeiles Hartz-IV-Bashing! In den besseren Kreisen muß da sogar der uralte Zarathustra des alten Nietzsche herhalten: „Das was fällt, das muß man stoßen!“ Hinweg also mit diesem mies gekleideten, frivol plappernden und bestenfalls Eau-de-Cologne-parfumierten Abschaum! Mit dem mag einer, wie Gucci-Guido sowieso nicht so recht warm werden… Also plustert sich der eitle Statthalter der elitären Gewohnheitsdiebe auf und plärrt: ‚Haltet den Hartz-IV-Dieb!’ (Vielleicht sollte ihm einer seiner Intim-Sekretäre gelegentlich einmal stecken, dass es sich beim Hartz-‚Regelsatz’ von 359 Euro keineswegs um eine Tagesgage handelt!)
Dabei war er der Wahrheit doch so nah! Allein der Austausch eines einzigen Wortes hätte seine kasinokapitalistische Trottel-These vom Kopf auf die Füße gestellt: "Wer den Staatsräubern anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Das machte Sinn! Doch er sagte kein einziges Wort… Jedefalls kein vernünftiges…
Die Wahrheit ist nämlich: Im real-existierenden Deutschland besitzt ein läppisches Promille (für PISA-Geschädigte: ein Tausendstel (!); wie übrigens im Hoamatl auch) der Bevölkerung genausoviel Vermögen, wie die gesamte untere Hälfte (!) des Volkes! Die in der französischen Revolution von der Bourgeoisie gehenkten Feudalherren lassen also schon wieder schön grüßen! Ein Schritt vorwärts und drei zurück! Dank ihres einbetonierten Klassenstatus’ sitzen die wahren ‚Sozial-Schmarotzer’ also ganz oben, - an der Spitze! Am morschen Gipfel einer zerbröselnden Gesellschaft stinkt der Fisch vom Kopf! Es ist die panische Profitgier, Herr Westerwelle, die direkt in die Dekadenz führt! Denn auch das alltäglich neu erbeutete Milliarden-Vermögen wächst um Abermillionen, – und zwar täglich, - und natürlich völlig arbeitsfrei!
Bereits 2008 berichteten die „Rauchzeichen“ vom hochseriösen Eidgenossen Hans Kissling, der über 14 Jahre hinweg die Steuer-Statistik im Kanton Zürich geführt, beobachtet und nach seiner Pensionierung auswertet hatte. Dabei fiel der penible Chefstatistiker nicht nur aus allen Wolken, sondern stieß geradezu auf pures Dynamit: Die Vermögensentwicklung zeige klar, dass die Schweiz deutlich feudalistische Züge trägt! In seinem ketzerischen Bändchen „Reichtum ohne Leistung“ wies der selbst zutiefst Geschockte nach, dass mitnichten die vielstrapazierten „Leistungsträger“ das Volksvermögen mehrten, sondern es ganz im Gegenteil von einer Handvoll fadisierter Erben abgesahnt würde! Von arbeitslosen Milliardären! Der „Rauchzeichner“ resümierte damals:
„Und all diese notorisch gelangweilten Taugenichtse werden reicher und immer noch reicher! Täglich, stündlich, ja sekündlich! Kissling rechnet vor, dass in den kommenden 30 Jahren 969(!) Milliarden Franken ihre Besitzer wechseln werden. Völlig steuerfrei natürlich! Jahr für Jahr werden dann vier taufrische Milliardäre an den Bahren ihrer elterlichen Erblasser zwischen Heulen und Jubeln hin- und hergerissen sein! Eine von Kindesbeinen an fahrlässig verhätschelte Erben-Kaste wird dann unsere Welt regieren!“ („Rauchzeichen 08“) Na denn, geneigte Leser, gute Nacht!
Hat da wohl wieder einmal nicht aufgemerkt, dieser weltfremde Nebbich von Westerwedel! Der obszöne Tinnef, mit dem die Hartz-IV-Bettler abgespeist werden, fällt bei Hans Kissling nicht ins Gewicht. Hat er doch eindringlich nachgewiesen, wo die Konzern-, Banken- und Polit-Gangster (und deren Erben) im gescheiterten Kasionakapitalismus ihre Kohle herholen. Doch wie soll das einer kapieren, dessen Comics-Weltbildchen sich im Format mit der Bauanleitung der Gimmicks in Kinder-Überraschungseiern deckt. Oder halt umstandslos in eine leergeschlürfte Austernschale paßt! Auch wenn er nicht von dieser Welt ist: Die Wahrheit ist auch einem Extraterrestrischen zumutbar… Jedenfalls, sobald er in der irdische Politik klugscheisst!
Aber womöglich überzuckert er’s ja eines Tages doch noch?! Falls er jemals von diesem, echt übel verschnittenen, ‚Schwarzen Afghanen’ runterkommt…

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