A ROSE IS A ROSE IS A ROSE
„Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.”
Gertrude Stein (1913)
„Ein Nazi bleibt ein Nazi bleibt ein Nazi!“
Der Rauchzeichner (2010)
Kommen Sie mir ja nicht mit Ausreden! Jeder, der es wissen will, kann es auch wissen! Nämlich, wes Ungeistes Kretins die Braunen, die sich so gerne als Blaue oder Orange camouflieren, in Wahrheit sind. - Unter der Nazi-Barbarei hatte Jedermann sein Exemplar von „Mein Kampf“ im Nachtkastl-Ladl liegen zu haben, - gleich neben der ‚Heiligen Schrift‘! Nach 1945 und 60 Millionen Tote später wollte keiner mehr auch nur eine einzige Zeile seines „Führers“ gelesen haben! Tja, allzu blauäugig wäre ‚man‘ in die braune ‚Falle‘ des Braunauer Massenmörders getappt… Aber das ist ja alles schon wieder vergessen…
Das stereotype Nazi-Sprüche-Speien der nur blass übertünchten Nachkriegs-Braunen füllt inzwischen ganze Bibliotheken. Wer nicht stockblind ist, kann das sehen! Und wer nicht strohblöd ist, muss das sehen! Lavieren gilt nicht: Entweder ist man Vollidiot oder Sympathisant! Zumeist ja beides…
Wie sich die historischen Ablenkungsmanöver doch gleichen. Nach jeder Weltwirtschaftskrise wird den Verlierern ein Sündenbock serviert, auf welchen selbst die schon am Boden Liegenden noch heruntersehen können. Auf 1929 folgte 1933 Hitler, - und 1935 schon die Nürnberger Rassengesetze. Der Jud ist schuld, der Jud muß weg, der Jud muß ins Gas!
Heut‘ ist’s halt der ‚Tschusch‘ im Allgemeinen und der Muselmane im Besonderen! Im 3. Jahrtausend heißen die ewig identisch Düpierten halt ‚Loser‘ oder ‚Modernisierungs‘-Verlierer. Doch auf diese Deformation der globalisierten ‚Moderne‘ können sie nur lauthals pfeifen. Auch wenn‘s zurzeit noch nach Angstpfeifen im finsteren Wald klingt! Eine Million Österreicher sind armutsgefährdet, 600 000 hausen in überbelegten Löchern, schon 6% der Bevölkerung sind manifest verarmt. Die Schlangen vor den Soma-Märkten werden immer länger! - Am anderen Ende der ‚modernisierten‘ Neuen Welt lebt’s sich da entschieden kommoder: Bei den hoamatlichen ‚Modernisierungs‘-Gewinnlern stieg die Zahl der Dollarmillionäre im Vorjahr auf mehr als 39 000. Die reichsten 10% haben sich bereits 60% des Gesamtvermögens unter den Nagel gerissen. Längst ist die Schere zwischen arm und reich so weit aufgerissen, wie die übelriechenden Mäuler der krakeelenden Populisten!
Auf die Weltwirtschaftskrise 2008/09 folgen nun 2010 der selbsternannte Berufsprovokateur Thilo Sarrazin und der nebbiche Neo-‚Stürmer‘ und Julius-Streicher-Streichler Herbert Kickl. Während Ersterer es längst zum Stammgast in den „Rauchzeichen“ gebracht hat, evozierte Letzterer bislang bloß stummen Ekel in dieser Chronik! Der notorische ‚Bauchredner‘ und – gerade noch – Bundesbank-Vorstand und Parteibuch-Sozi aus Berlin hatte ja der murrenden Hartz-IV-Plebs schon vor zwei Jahren vorgerechnet, wie man mit € 3,98 pro Tag bekömmlich verhungert. Tja, mit vollem Wanst ist‘s halt leicht Rülpsen: verfügt der sanierte ‚Sozial-Ratgeber‘ doch über das gut Hundertfache am Tag! Noch ohne ‚Nebengeräusche‘, wie man in Wien gern sagt. - Mittlerweilen fühlt sich der blitzlichtsüchtige Stammtisch-Claqueur mit seinem notorischen Stuss-Geschwafel - neuerdings hautnah an der Grenze zu übelsten „Rassenhygiene“-Terzen - bemüßigt, wieder einmal das teutsche Abend- und Vattter-land vor den finsteren Orientalen zu retten. Tja, der immer wiederkehrende Kapitalismus-Krisen-Terror läßt halt zuverlässig das Infamste in der Kreatur aufplatzen, - wie ein eitriges Furunkel!
Apropos Furunkel. Die Ein-Mann-FPÖ-Slogan-Diarrhoe Kickl propagiert inzwischen auf offener (Wahlkampf)-Bühne dreistesten Geschichtsrevisionismus: Die Waffen-SS „sei nicht kollektiv schuldig zu sprechen.“ Bei den Nürnberger Prozessen (1945–1949) wurde sie jedoch bekanntlich zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt. Doch all diese Tarnkappen- und Keller-Nazis, à la K. & Co, dürfen im Hoamatl immer noch unbehelligt so tun, als ginge sie das nichts an. In Wahrheit war der Westentaschen-Goebbels freilich nur seinem Parteifreund, dem steirischen FPÖ-Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann, beigesprungen. Dieses zählederne Polit-Fossil (trotz Jahrgangs 1953!) wiederum ist langjähriges Mitglied der unsäglichen Kameradschaft IV, eines geschichtsresistenten Veteranenvereins ehemaliger Waffen-SSler. Siehe Präambel, - quod erat demonstrandum…
Als degoutantesten Wahlkampf-‚Gag‘ stellten die steirischen Kameraden ein Video-‚Spiel‘ auf ihre Homepage, pardon, ‚Heimseite‘ natürlich: ‚Moschee baba‘, quasi eine Moorhuhn-Jagd nach der rechten Façon der ‚Anständigen, Fleißigen und Tüchtigen‘. Die Detonation einer Moschee ‚bringt‘ 2000 Punkte ein, der Abschuss eines Muezzins glatte 1000, der eines Minaretts immerhin noch 500! Was müssen sich da die moribunden Mörderbanden, die senilen SS-Greise und KZ-Schergen der Kameradschaft IV auf ihre feisten Schenkel geklopft haben! Wenn das derrr Führrrerrr noch hätte erleben dürrrfen…
Der „Rauchzeichner“ ist freilich um unsere nähere Zukunft besorgt! Wenn derlei saloppe Kopfgeldjagden à la Spaghetti-Western nur ja nicht Schule in gewissen Anarcho-Zirkeln machen! Gar nicht auszudenken: Für den verzwickten Minimundus-Goebbels gäb’s dann womöglich 2000 Euro Prämie, für den braunen Graf(en) im Hohen Haus 1000, für den Klerikalfaschismus-Adepten Ewald immerhin noch 500 und für den HC-man, – naja, auch noch 50 Cents…
Ohne seine Leibstandarte ‚Grobe Glatzen‘ im bodenlangen Gestapo-Mantel könnte es für den zartbesaiteten ‚Führer‘-Dandy dennoch ziemlich eng werden. In diversen Discos soll ja – nach dem, hey Oida, echt urgeilen ‚Moschee baba‘-Tschuschen-Kårl - schon ventilliert werden, zur Happy-Hour zum obligaten Gratis-Wodka-Red-Bull auch noch einen Blattschuss nach Gusto als Extra-Gimmick zu verlosen…
Tja, die sie riefen, die Geister…
Gertrude Stein (1913)
„Ein Nazi bleibt ein Nazi bleibt ein Nazi!“
Der Rauchzeichner (2010)
Kommen Sie mir ja nicht mit Ausreden! Jeder, der es wissen will, kann es auch wissen! Nämlich, wes Ungeistes Kretins die Braunen, die sich so gerne als Blaue oder Orange camouflieren, in Wahrheit sind. - Unter der Nazi-Barbarei hatte Jedermann sein Exemplar von „Mein Kampf“ im Nachtkastl-Ladl liegen zu haben, - gleich neben der ‚Heiligen Schrift‘! Nach 1945 und 60 Millionen Tote später wollte keiner mehr auch nur eine einzige Zeile seines „Führers“ gelesen haben! Tja, allzu blauäugig wäre ‚man‘ in die braune ‚Falle‘ des Braunauer Massenmörders getappt… Aber das ist ja alles schon wieder vergessen…
Das stereotype Nazi-Sprüche-Speien der nur blass übertünchten Nachkriegs-Braunen füllt inzwischen ganze Bibliotheken. Wer nicht stockblind ist, kann das sehen! Und wer nicht strohblöd ist, muss das sehen! Lavieren gilt nicht: Entweder ist man Vollidiot oder Sympathisant! Zumeist ja beides…
Wie sich die historischen Ablenkungsmanöver doch gleichen. Nach jeder Weltwirtschaftskrise wird den Verlierern ein Sündenbock serviert, auf welchen selbst die schon am Boden Liegenden noch heruntersehen können. Auf 1929 folgte 1933 Hitler, - und 1935 schon die Nürnberger Rassengesetze. Der Jud ist schuld, der Jud muß weg, der Jud muß ins Gas!
Heut‘ ist’s halt der ‚Tschusch‘ im Allgemeinen und der Muselmane im Besonderen! Im 3. Jahrtausend heißen die ewig identisch Düpierten halt ‚Loser‘ oder ‚Modernisierungs‘-Verlierer. Doch auf diese Deformation der globalisierten ‚Moderne‘ können sie nur lauthals pfeifen. Auch wenn‘s zurzeit noch nach Angstpfeifen im finsteren Wald klingt! Eine Million Österreicher sind armutsgefährdet, 600 000 hausen in überbelegten Löchern, schon 6% der Bevölkerung sind manifest verarmt. Die Schlangen vor den Soma-Märkten werden immer länger! - Am anderen Ende der ‚modernisierten‘ Neuen Welt lebt’s sich da entschieden kommoder: Bei den hoamatlichen ‚Modernisierungs‘-Gewinnlern stieg die Zahl der Dollarmillionäre im Vorjahr auf mehr als 39 000. Die reichsten 10% haben sich bereits 60% des Gesamtvermögens unter den Nagel gerissen. Längst ist die Schere zwischen arm und reich so weit aufgerissen, wie die übelriechenden Mäuler der krakeelenden Populisten!
Auf die Weltwirtschaftskrise 2008/09 folgen nun 2010 der selbsternannte Berufsprovokateur Thilo Sarrazin und der nebbiche Neo-‚Stürmer‘ und Julius-Streicher-Streichler Herbert Kickl. Während Ersterer es längst zum Stammgast in den „Rauchzeichen“ gebracht hat, evozierte Letzterer bislang bloß stummen Ekel in dieser Chronik! Der notorische ‚Bauchredner‘ und – gerade noch – Bundesbank-Vorstand und Parteibuch-Sozi aus Berlin hatte ja der murrenden Hartz-IV-Plebs schon vor zwei Jahren vorgerechnet, wie man mit € 3,98 pro Tag bekömmlich verhungert. Tja, mit vollem Wanst ist‘s halt leicht Rülpsen: verfügt der sanierte ‚Sozial-Ratgeber‘ doch über das gut Hundertfache am Tag! Noch ohne ‚Nebengeräusche‘, wie man in Wien gern sagt. - Mittlerweilen fühlt sich der blitzlichtsüchtige Stammtisch-Claqueur mit seinem notorischen Stuss-Geschwafel - neuerdings hautnah an der Grenze zu übelsten „Rassenhygiene“-Terzen - bemüßigt, wieder einmal das teutsche Abend- und Vattter-land vor den finsteren Orientalen zu retten. Tja, der immer wiederkehrende Kapitalismus-Krisen-Terror läßt halt zuverlässig das Infamste in der Kreatur aufplatzen, - wie ein eitriges Furunkel!
Apropos Furunkel. Die Ein-Mann-FPÖ-Slogan-Diarrhoe Kickl propagiert inzwischen auf offener (Wahlkampf)-Bühne dreistesten Geschichtsrevisionismus: Die Waffen-SS „sei nicht kollektiv schuldig zu sprechen.“ Bei den Nürnberger Prozessen (1945–1949) wurde sie jedoch bekanntlich zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt. Doch all diese Tarnkappen- und Keller-Nazis, à la K. & Co, dürfen im Hoamatl immer noch unbehelligt so tun, als ginge sie das nichts an. In Wahrheit war der Westentaschen-Goebbels freilich nur seinem Parteifreund, dem steirischen FPÖ-Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann, beigesprungen. Dieses zählederne Polit-Fossil (trotz Jahrgangs 1953!) wiederum ist langjähriges Mitglied der unsäglichen Kameradschaft IV, eines geschichtsresistenten Veteranenvereins ehemaliger Waffen-SSler. Siehe Präambel, - quod erat demonstrandum…
Als degoutantesten Wahlkampf-‚Gag‘ stellten die steirischen Kameraden ein Video-‚Spiel‘ auf ihre Homepage, pardon, ‚Heimseite‘ natürlich: ‚Moschee baba‘, quasi eine Moorhuhn-Jagd nach der rechten Façon der ‚Anständigen, Fleißigen und Tüchtigen‘. Die Detonation einer Moschee ‚bringt‘ 2000 Punkte ein, der Abschuss eines Muezzins glatte 1000, der eines Minaretts immerhin noch 500! Was müssen sich da die moribunden Mörderbanden, die senilen SS-Greise und KZ-Schergen der Kameradschaft IV auf ihre feisten Schenkel geklopft haben! Wenn das derrr Führrrerrr noch hätte erleben dürrrfen…
Der „Rauchzeichner“ ist freilich um unsere nähere Zukunft besorgt! Wenn derlei saloppe Kopfgeldjagden à la Spaghetti-Western nur ja nicht Schule in gewissen Anarcho-Zirkeln machen! Gar nicht auszudenken: Für den verzwickten Minimundus-Goebbels gäb’s dann womöglich 2000 Euro Prämie, für den braunen Graf(en) im Hohen Haus 1000, für den Klerikalfaschismus-Adepten Ewald immerhin noch 500 und für den HC-man, – naja, auch noch 50 Cents…
Ohne seine Leibstandarte ‚Grobe Glatzen‘ im bodenlangen Gestapo-Mantel könnte es für den zartbesaiteten ‚Führer‘-Dandy dennoch ziemlich eng werden. In diversen Discos soll ja – nach dem, hey Oida, echt urgeilen ‚Moschee baba‘-Tschuschen-Kårl - schon ventilliert werden, zur Happy-Hour zum obligaten Gratis-Wodka-Red-Bull auch noch einen Blattschuss nach Gusto als Extra-Gimmick zu verlosen…
Tja, die sie riefen, die Geister…

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