BAKU-RAGOUT AUF EISMEER-SPIEGEL!
Vor gerade einmal hundert Jahren steuerte die Titanic volle Kraft voraus auf ihr feucht-finsteres Grab zu. Um 2 Uhr 20 einer klirrenden Nordatlantik-Nacht. Ein sorglos vazierender Eisberg hatte 46.329 BRT Größenwahn aufgeschlitzt wie eine südsardische Sardinenbüchse! Während die in Todesangst schlotternde Bordkapelle als final-sentimentales SOS ‚Nearer My God to Thee‘ ins Ungewisse des Nachhimmels schmetterte, orderte die britische Upper-Class nonchalant noch einen letzten „Single-Malt-Whiskey for eternity, please! But without any more ice-cubes!“ Sodann schickte der soignierte Gentleman per flattriger maidservant noch rasch den Reserve-Frack zum Aufbügeln ins gottlob Achtern situierte laundry-service! „Well, just to be on the safe side, mylady“, ließ er seine Angetraute – groteskerweise staubtrocken - wissen…
Die bleierne Behäbigkeit bei der Wahrnehmung dräuender Katastrophen ähnelt ja stets der eines ‘crash stop maneuvers‘ (von ‚Volle Kraft voraus‘ zu ‚Volle Kraft zurück‘) eines Supertankers! Ein voll beladener solcher kommt nach etwa drei Kilometern, oder rund 15 Minuten, zum vollständigen Halt. Eine schiere Ewigkeit, wenn der absehbare Stahl-Sarg schon knapp bis zur Brücke vollgelaufen ist! In die „Rauchzeichen“-Zeitrechnung (inzwischen an die 3000 Seiten) transkribiert, dauerte es also knapp zehn Jahre bis das unbequeme Chronik-Menetekel in der vielstrapazierten ‚Mitte der Gesellschaft‘ angekommen war: Doch inzwischen nehmen selbst frisch aufpolierte Talk-Show-Systemerhalter, wie Maybritt Illner, Ingrid Thurnher, Günter Jauch oder Markus Lanz, die über Jahrzehnte hinweg pikiert geächteten Unworte, wie ‚Kapitalismus‘, ‚organisiertes Bankster-Unwesen‘ und sogar die unsägliche Gott-sei-bei-uns-Vokabel ‚Revolution‘ in den allerdings immer noch leicht nach unten gezogenen Mundwinkel! Höchste Zeit also für den „Rauchzeichner“, die spitzenkriminelle Halbwelt der Finanz-Spekulationen und Billionen-Betrügereien hinter sich zu lassen und den Styx direkt zum originären Hades noch tieferer Abgründe, der ordinären ‚Show-Biz-Hölle‘ nämlich, zu überqueren.
In unserer weithin wissensbefreiten Zeit, in welcher eine stets wachsende Anzahl der Mitbürger selbst bei Jux-Strassenbefragungen schon am Kleinen Einmaleins epochal scheitert und bei der Frage nach der Von-Bis-Lebenszeit des Nazareners gleich um ein paar Jahrhunderte danebenliegt, sorgt man sich schon um die saloppe scheinbare Verlosung des aktiven und passiven Wahlrechts!
Noch ein Amuse-Gueule aus der alltäglichen Deppen-Küche gefällig? Im immer noch tief katholischen Hoamatl fragte im verwichenen und entsprechend Punsch- und Weihrauch-benebelten Advent der einschlägig berüchtigte Radio-Reporter ein Passanten-Pärchen im kichernden Kleinkind-Duktus: „Wie hießen denn die Eltern von unserem Jesukindlein?“ Nach endlos umständlichem Rätseln einigten sich die ‚Leuchten der Liturgie‘ halbherzig auf ‚Maria und Josef‘? „Und wie hieß dann ihr Sohn?“, führte der Witzbold die Schwitzenden aufs Eis! Im Brustton der Überzeugung zuckte da der explosive Geistesblitz aus dem euphorisierten Manne: „Josef II.“! - Hart an der Grenze zum Nervenzusammenbruch ahnt der „Rauchzeichner“ auch schon unter Schaudern, wo derlei Unbedarfte ihre Kreuzerln hinmachen werden… Höchstwahrscheinlich eben bei ‚Jörgl II.‘, dem aktuellen Messias der ‚Fleißigen, Anständigen und Tüchtigen‘…
Auf kongenialem Substandard-Niveau einer bereits ganzen PISA-Generation wählten ‚die Österreicher‘ denn auch ihren Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku, Aserbeidschan: Die ‚Helden von Gestern‘ und im Loser-Lackmus-Test gestählten Krampf-Kampf-Reime-Schmiede ‚Trackshittaz‘ mit ihrem Anal-Fetischismus-Rap ‚Woki Mit Deim Popo‘! Allerwertesten-Ikonisierung für die Nihilisten vom Vorstadt-Stammtisch. - Doch zumal die pandemische Volksverblödungs-Lawine die hintesten Winkel Vorderasiens doch noch nicht überrollt hatte, landete der körperverletzend-stupide Raptata-Umtata unter ferner liefen… Und selbst dort noch als Schlusslicht, - oanfach für’n Ǻrsch hålt, der Anti-Hådern aus Oberösterreich…
Man stelle sich bloß vor, Österreichs singulärer Sieger, nämlich der 1966 für Luxemburg gestartete Udo Jürgens, hätte statt:
„Merci, Merci, Merci für die Stunden
Chérie, Chérie, Chérie…“, etwa Rap-rauschig schwadroniert:
„Ich liebte sie, ich liebte sie, ich liebte sie,
bis zur Stund‘ ihrer Autopsie, Autopsie, Autopsie…“
Mid so oan Oasch-Orakel kimmt koa Popo nit in koa Finale eini…
Die bleierne Behäbigkeit bei der Wahrnehmung dräuender Katastrophen ähnelt ja stets der eines ‘crash stop maneuvers‘ (von ‚Volle Kraft voraus‘ zu ‚Volle Kraft zurück‘) eines Supertankers! Ein voll beladener solcher kommt nach etwa drei Kilometern, oder rund 15 Minuten, zum vollständigen Halt. Eine schiere Ewigkeit, wenn der absehbare Stahl-Sarg schon knapp bis zur Brücke vollgelaufen ist! In die „Rauchzeichen“-Zeitrechnung (inzwischen an die 3000 Seiten) transkribiert, dauerte es also knapp zehn Jahre bis das unbequeme Chronik-Menetekel in der vielstrapazierten ‚Mitte der Gesellschaft‘ angekommen war: Doch inzwischen nehmen selbst frisch aufpolierte Talk-Show-Systemerhalter, wie Maybritt Illner, Ingrid Thurnher, Günter Jauch oder Markus Lanz, die über Jahrzehnte hinweg pikiert geächteten Unworte, wie ‚Kapitalismus‘, ‚organisiertes Bankster-Unwesen‘ und sogar die unsägliche Gott-sei-bei-uns-Vokabel ‚Revolution‘ in den allerdings immer noch leicht nach unten gezogenen Mundwinkel! Höchste Zeit also für den „Rauchzeichner“, die spitzenkriminelle Halbwelt der Finanz-Spekulationen und Billionen-Betrügereien hinter sich zu lassen und den Styx direkt zum originären Hades noch tieferer Abgründe, der ordinären ‚Show-Biz-Hölle‘ nämlich, zu überqueren.
In unserer weithin wissensbefreiten Zeit, in welcher eine stets wachsende Anzahl der Mitbürger selbst bei Jux-Strassenbefragungen schon am Kleinen Einmaleins epochal scheitert und bei der Frage nach der Von-Bis-Lebenszeit des Nazareners gleich um ein paar Jahrhunderte danebenliegt, sorgt man sich schon um die saloppe scheinbare Verlosung des aktiven und passiven Wahlrechts!
Noch ein Amuse-Gueule aus der alltäglichen Deppen-Küche gefällig? Im immer noch tief katholischen Hoamatl fragte im verwichenen und entsprechend Punsch- und Weihrauch-benebelten Advent der einschlägig berüchtigte Radio-Reporter ein Passanten-Pärchen im kichernden Kleinkind-Duktus: „Wie hießen denn die Eltern von unserem Jesukindlein?“ Nach endlos umständlichem Rätseln einigten sich die ‚Leuchten der Liturgie‘ halbherzig auf ‚Maria und Josef‘? „Und wie hieß dann ihr Sohn?“, führte der Witzbold die Schwitzenden aufs Eis! Im Brustton der Überzeugung zuckte da der explosive Geistesblitz aus dem euphorisierten Manne: „Josef II.“! - Hart an der Grenze zum Nervenzusammenbruch ahnt der „Rauchzeichner“ auch schon unter Schaudern, wo derlei Unbedarfte ihre Kreuzerln hinmachen werden… Höchstwahrscheinlich eben bei ‚Jörgl II.‘, dem aktuellen Messias der ‚Fleißigen, Anständigen und Tüchtigen‘…
Auf kongenialem Substandard-Niveau einer bereits ganzen PISA-Generation wählten ‚die Österreicher‘ denn auch ihren Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku, Aserbeidschan: Die ‚Helden von Gestern‘ und im Loser-Lackmus-Test gestählten Krampf-Kampf-Reime-Schmiede ‚Trackshittaz‘ mit ihrem Anal-Fetischismus-Rap ‚Woki Mit Deim Popo‘! Allerwertesten-Ikonisierung für die Nihilisten vom Vorstadt-Stammtisch. - Doch zumal die pandemische Volksverblödungs-Lawine die hintesten Winkel Vorderasiens doch noch nicht überrollt hatte, landete der körperverletzend-stupide Raptata-Umtata unter ferner liefen… Und selbst dort noch als Schlusslicht, - oanfach für’n Ǻrsch hålt, der Anti-Hådern aus Oberösterreich…
Man stelle sich bloß vor, Österreichs singulärer Sieger, nämlich der 1966 für Luxemburg gestartete Udo Jürgens, hätte statt:
„Merci, Merci, Merci für die Stunden
Chérie, Chérie, Chérie…“, etwa Rap-rauschig schwadroniert:
„Ich liebte sie, ich liebte sie, ich liebte sie,
bis zur Stund‘ ihrer Autopsie, Autopsie, Autopsie…“
Mid so oan Oasch-Orakel kimmt koa Popo nit in koa Finale eini…

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