§ 278 StGB
Eine radikal entideologisierte Viererbande – wenn auch am rechten Flügel des rechten Lagers sozialisiert – zettelte zur schwarzbraunen ‚Nullerwende‘ eine recht extravagante ‚Kulturrevolution‘ an, deren singuläres Ziel im unverschämten Zugriff aufs Staatsvermögen lag. An die Hebeln zum organisierten Verbrechen hatte die Falotten bekanntlich ein gewissenloser Ehrgeizler gehievt, der wirklich alles – bis hin zum sprichwörtlichen Verkauf seiner Großmutter - seinem ureigensten Ziel untergeordnet hatte: Nach jahrzehntelanger Schmach in der Zweiten Reihe endlich ‚Auch-einmal-Kanzler-spielen-dürfen‘! Seine kongenialen Protegés, allen voran provinzielle Emporkömmlinge, griffen in bihändiger Gier in die Vollen, womit der Tatbestand der Gründung eine Kriminellen Vereinigung [§ 278 StGB] auch schon erfüllt war:
(1) Wer eine kriminelle Vereinigung gründet oder sich an einer solchen als Mitglied beteiligt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
Es wäre freilich nicht das Hoamatl, wenn die verlotterte Räuberbande nicht noch immer auf freiem Fuß durch den omnipräsenten Schmiergeld-Sumpf stelzte.
(2) Eine kriminelle Vereinigung ist ein auf längere Zeit angelegter Zusammenschluss von mehr als zwei Personen, der darauf ausgerichtet ist, dass von einem oder mehreren Mitgliedern der Vereinigung ein oder mehrere Verbrechen … ausgeführt werden.
Also, ein „auf längere Zeit angelegter Zusammenschluss“ ist angesichts der Doppel-Legislaturperiode des ‚Wendekanzler‘ wohl evident. Und „mehr als zwei Personen“ bei einer Viererbande erst recht. „Ein oder mehrere Verbrechen“ klingt bei der überaus opulenten ‚Speiskarten‘ (Anm.: österr. für Strafregister) der ‚Veb-Vier‘ (verbrecherische Vier) wie typisch österreichischer, autoflagellantischer Euphemismus! Denn die Multimillionen-Beute des Quartetts geht auf keine Kuhhaut.
(3) Als Mitglied beteiligt sich an einer kriminellen Vereinigung, wer im Rahmen ihrer kriminellen Ausrichtung eine strafbare Handlung begeht oder sich an ihren Aktivitäten durch die Bereitstellung von Informationen oder Vermögenswerten oder auf andere Weise in dem Wissen beteiligt, dass er dadurch die Vereinigung oder deren strafbare Handlungen fördert.
Na alsdann, wenn die ominöse „Bereitstellung von Informationen“ nicht geradezu massgeschneidert ist für jenes Viertel der Bande, welches sonst hauptberuflich mit der kniffligen Kardinalfrage beschäftigt ist: ‚Wos woar mei Leistung?‘ Und für die „Bereitstellung … von Vermögenswerten“, welche „strafbare Handlungen fördert“ zeichnete bandenintern wohl das zweite Viertel, der sinistre Millionen-‚Durchlauferhitzer‘ aus Mürzzuschlag („Wir waren alle gierig“) verantwortlich. Und das windige dritte Drittel (freilich einst auch schon Haider-Intimus) wurde vom inzwischen tragisch verblassenden Ex-Finanzminister und Räuberhauptmann der Bande in allerhand Schlüsselpositionen gehievt.
Das Unwort der vergangenen Dekade, nämlich ‚Unschuldsvermutung‘, reizt inzwischen jeden halbwegs Zivilisierten nur noch zum grobkörnigen Kotzen! Doch laut Presserecht gilt es freilich auch für die eben portraitierte ‚Viererbande‘:
Walter Meischberger, Peter Hochegger, Ernst Karl Plech und ihren capo di tutti capi KHG.
Bei Anwendung des § 278 StGB müsste die skrupellose Gang freilich längst hinter Schwedischen Gardinen schmoren! Doch den sogenannten ‚Mafia-Paragraphen‘ – schon einmal prophylaktisch zum Paralysieren potentieller Revolutionäre der näheren Zukunft installiert – testete man ja bislang bloß an kreuzbraven Tierschützern.
Unter die Kategorie Provinz-Einzeltäter mit internationalen Verbindungen fällt der stets launige ‚Sugar-Daddy‘ schwarzer Parteikassen, der Luisinger Bauer (Selbsteinschätzung) und Gatte der (vatikanisch)-schwarzen Witwe Maria Rauch-Kallat. Entgegen der üblichen Sugar-Daddy-Usance hatte der lose Landadelige – vermutlich zwecks trivialer ‚Beziehungs-Expansion‘ – einmal sogar eine Ältere – nämlich die aus tiefschwarzem VP-Adel stammende Wirtstochter Mitzi – in Kauf, sowie ins fürstliche Himmelbett genommen. Die G‘schamige aus Hernals hatte sogar ihre erste Ehe annullieren lassen, um ihrem vorrepublikanisch ja noch adeligen Galan quasi unbefleckt in die nobel betuchten Lobbyisten-Arme sinken zu können. Ihr patenter Prinzgemahl sollte es seiner ‚Frau Gräfin‘ und ihrer Partei millionenfach vergelten…
Der notorische ‚Mein-Adels-Ali-Arsch-tanzt-immer-auf-allen-Kirtagen‘, der schlichtwegs unkopierbare Saab-Gripen-Eurofighter-Siemens-Schmiergeld-Telekom-Tetron-Affäre-OMV-Petrom-Schieber und strahlende Saubermann erschien der Öffentlichkeit dieser Tage ganz in Schwarz, zumindest so rabenschwarz, wie seine stets mitnaschende Schutzgeld-Partie-Partei! Präziser gesagt, - eher ja geschwärzt! Denn die fürsorgliche Schotter-Mitzi aus Attnang-Puchheim - seit einiger Zeit nun auch noch Finanzministerin - hatte seinen Finanzakt dermaßen durchs Tintenfass ziehen lassen, dass gerade mal sein Name zu entziffern war: Alfons Mensdorff-Pouilly, der pfundige Graf für alle Fälle!
Die Steuererklärungen des sakrosankten Millionen-Jongleurs waren von dem Untersuchungsausschuss angefordert worden, der den irrwitzign Telekom-Skandal, das wohl gigantischte, organisierte Verbrechen der 2. Republik zu klären vorgibt. Der halbstaatliche Konzern hatte sich nach Lust und Laune profitable Gesetze gekauft, Schmiergelder gleich gießkannenartig verspritzt und Politiker im Dutzend-Pack auf seiner Lohnliste geführt. Womit sich auch wieder der Kreis zum veruntreuten ‚Mafia‘-Paragraphen 278 StGB (s.Tierschützer) schließt! Gegen diesen unfassbaren Korruptions-Sumpf wirkt ja jede x-beliebige Bananenrepublik wie die geheime Geburtsstätte des Perikles! Der alte Athener hatte ja schon vor 2500 Jahren notiert: „Die Verfassung, die wir haben [...] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist." – Unsere heutige ‚Demokratie’ ist – au contraire, mon frère – voll und ganz auf den organisierten Raub durch eine verschwindende Minderheit ‚ausgerichtet‘! Eine Handvoll verwahrloster Schurken besticht ein bis ins Mark korrumpiertes Polit-Personal, kauft sich bare Münze werte Gesetze nach Lust und Laune und bereichert sich völlig ungeniert nach Strich und Faden! Na und? Geiz ist geil und g’schissen d’rauf: Die immer monströser werdende Zeche zahlt doch sowieso die völlig vertrottelte ‚plebs misera da draußen‘…
Schnitt. Deutschland. Beim nördlichen Nachbarn hatte sich ein kleingläubiger Schnäppchenjäger von Mutti Merkels Gnaden gar das Höchste Amt im Staat unter den Nagel gerissen. Schon als niedersächsischer Ministerpräsident hatte er ja ein perfektes Doppelleben kultiviert: Als Provinz-Biedermann in der Öffentlichkeit pochte er vehement auf moralische Top-Standards, als der Polit-Parvenü Wulff – unterdessen mittels seiner publicitygeilen Zweitfrau Bettina auch leidlich aufgehübscht – kungelte er dann aber doch lieber mit halbseidenem Geldadel, brachialen Machtstrebern und milchigem Talmi-Glanz-Glamour. Und als Prototyp des postdemokratischen Politikers perfektionierte er das moderne Ideal: Von hoch oben herab dünnpfiffig aufs Volk geschissen, stets den Pfeffersäcken die Füße geleckt, - so läuft eben das subalterne Zahnrädchen im Perpetuum mobile der ‚demokratischen‘ Machtmaschine wie geschmiert! Im Gegenzug versüßen frivole Upgrades aller Art den Alltag, fallen allerhand Almosen ab, Schnäppchen halt, wie man heute gern sagt: Wohlfeile Kredite fürs fantasielose Philister-Eigenheim in Großburgwedel, Gratisurlaube bei ‚Freunden‘ mit ‚richtig viel Pinke-Pinke‘, Logenplätze bei diversen Protz-Parties eines selbsternannten ‚Event-Königs‘, - und BILD polierte mit putzigen Homestories zwanglos das zugehörig-gekünstelte Hochglanz-Image auf! So ließ es sich salopp leben…
Dabei hatte Werner Schneyder schon vor Jahren mit Blick auf Jörg Haider gewarnt: Mit gewissen Personen könne man sich allenfalls in der Isolation verschwiegener Lifte treffen! – Doch Germany‘s last Top-Darling, der unentrinnbare Wunder-Wuzzi-Wulff, hatte da wohl etwas missverstanden: Er stieg mit windigen Figuren, wie Carsten Maschmeyer (gegen dessen ‚Finanzoptimierer‘ AWD wegen des Verdachts des gewerbsmäßig schweren Betrugs ein Strafverfahren läuft), oder Party-Parvenü Manfred Schmidt in den vieldeutigen Aufzug nach ganz oben: allerdings coram publico im Paternoster!
Vor dem U-Ausschuss in Wien entfaltet indes das Korruptions-Ringelspiel immer stürmischere Zentrifugalkräfte! Eben erst wurde ausgerechnet der ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Ausschuss, Werner Amon, selbst als Nehmer von Telekom-‚Zuwendungen‘ enttarnt und die Staatsanwaltschaft forderte die Aufhebung der Immunität von ‚Almosen-Amon‘. („Es waren do eh nur 10.000 Euro.“) Die humorlose Staatsanwaltschaft plant dennoch, den patscherten Schwarzen wegen gemeiner Geldwäsche anzuklagen! Al Capone en miniature! Ein schlichtes Scarfacerl aus der Untersteiermark halt.
Und weiter in der (Schla)wi(e)ner Groteske: Die klandestinen Profiteure des scheinbar niemals versiegenden Telekom-Füllhorns untersuchen nun gegen sich selbst! I gegen mi – des is de brühwårme Jovialität à la Hoamatl! Da geht ja sogar dem Wiener Schmäh der Schmäh aus! Und so gibt sich im Parlament tagtäglich das ‚Who is who‘ von willfährigen Polit-Schranzen, bankrottierenden Bankstern, splendablen Industrie-Bossen und -Kämmerern, luziferischen Lobbyisten und schamlosen Schönschmierern der Journaille die neoklassizistischen Türklinken in die Hand. Das sonst so blickdicht abgeschottete Räderwerk der omnipräsenten Korruption öffnet einen Spalt zum Olymp eines wasserdichten Gangster-Syndikats! Mafiakonform tritt dennoch - bis auf ein paar pikante Anekdötchen - kaum etwas ans Tageslicht! Denn der Durchblick aufs Substantielle fällt einerseits der Omertà und andererseits der offensichtlichen Amnesie sämtlicher Beteiligter zum Opfer!
Der süffisante Graf aus Luising grinst bloß in babysatter Rosigkeit, witzelt voll blasiertem Desinteresse mit seinem Anwalt 'rum und strapaziert sonst bloß die stereotype Floskel: „Ich entschlage mich.“ „Ich entschlage mich.“ „Ich entschlage mich.“ Volle 43 Mal! Gabs da nicht mal sowas wie die Beugehaft?! Doch, doch! Doch die wurde einzig und allein gegen die oben erwähnten Romantiker vom Tierschutz exekutiert!
Einer von Alis gerngesehenen Jagdgästen auf Dalnaglar Castle in den schottischen Highlands (in Balmoral nebenan residiert sommers die Queen) ist auch der seinerzeitige Generalsekretär der IV (Industriellenvereinigung), Markus Beyrer! Doch der arme Tropf leidet bezüglich seiner wiederholten Jagdlust Schulter an Schulter mit dem umtriebigen Grafen leider unter beängstigendem Gedächtnisverlust. Einfach erschütternd, in welch klinischem Zustand sich so manch eine Spitze der Gesellschaft befindet. Bei Jugendlichen nennt man die psychische Störung ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)! Häufig geht sie mit Hyperaktivität einher. Des „Rauchzeichners“ etwas flapsige Ferndiagnose erklärte jedoch womöglich das zwanghaft-rastlose Hetzen durchs Unterholz, sowie das geradezu schon pathologische Herumgeballere auf todesfürchtig-flüchtiges Niederwild! Bei Adolenzenten ist das ADS medikamentös noch leidlich in den Griff zu bekommen, – und zum Glück sind die Junior-Patienten ja meist auch unbewaffnet! - Als Alternativ-Diagnose für den gedächtnislosen Waidmann Beyrer käme freilich auch noch Altersdemenz infrage! Die wäre jedoch höchst beklemmend, - bei einem Jahrgang 1965! Die meisten seiner dementen Leidensgenossen stehen allerdings auch unter Sachwalterschaft! Doch unser Scotch-schlürfender ‚Ballermann‘ ist mitnichten entmündigt, sondern als nunmehriger ÖIAG-Chef Herr über sämtliche Beteiligungen der Republik Österreich an verstaatlichten und teilverstaatlichten Unternehmen! Hilfe! Der verhaltensauffällige Patient verwaltet Milliarden! Unsere Milliarden! Und das unter der vermutlichen Diagnose fataler Amnesie! Wenn der verwirrte ÖIAG-Capo so ein Milliarderl verlegt, findet man es doch nie wieder! Und da soll einem nicht angst und bang werden!
Gemessen an der verrotteten Realität nimmt sich die bald schon ein Jahrzehnt währende Fundamentalkritik des „Rauchzeichners“ an der alleszertrümmernden Finanzdiktatur noch immer nur wie ein Kindergeburtstag aus! - Und dennoch scheitern die alltäglich Düpierten immer noch daran, das längst firmamentgroße Menetekel zu erblicken!
Und so aalt sich die neunköpfige Hydra weiterhin ungeschoren und vollgefressen in ihrer Hybris! Mit einem Herakles wird die Menschheit da wohl kaum auskommen! Es wird ihrer viele brauchen…
Aber immerhin stehen der neunköpfigen Bestie ja sieben Milliarden hoffentlich bald etwas klügere Köpfe gegenüber…
(1) Wer eine kriminelle Vereinigung gründet oder sich an einer solchen als Mitglied beteiligt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
Es wäre freilich nicht das Hoamatl, wenn die verlotterte Räuberbande nicht noch immer auf freiem Fuß durch den omnipräsenten Schmiergeld-Sumpf stelzte.
(2) Eine kriminelle Vereinigung ist ein auf längere Zeit angelegter Zusammenschluss von mehr als zwei Personen, der darauf ausgerichtet ist, dass von einem oder mehreren Mitgliedern der Vereinigung ein oder mehrere Verbrechen … ausgeführt werden.
Also, ein „auf längere Zeit angelegter Zusammenschluss“ ist angesichts der Doppel-Legislaturperiode des ‚Wendekanzler‘ wohl evident. Und „mehr als zwei Personen“ bei einer Viererbande erst recht. „Ein oder mehrere Verbrechen“ klingt bei der überaus opulenten ‚Speiskarten‘ (Anm.: österr. für Strafregister) der ‚Veb-Vier‘ (verbrecherische Vier) wie typisch österreichischer, autoflagellantischer Euphemismus! Denn die Multimillionen-Beute des Quartetts geht auf keine Kuhhaut.
(3) Als Mitglied beteiligt sich an einer kriminellen Vereinigung, wer im Rahmen ihrer kriminellen Ausrichtung eine strafbare Handlung begeht oder sich an ihren Aktivitäten durch die Bereitstellung von Informationen oder Vermögenswerten oder auf andere Weise in dem Wissen beteiligt, dass er dadurch die Vereinigung oder deren strafbare Handlungen fördert.
Na alsdann, wenn die ominöse „Bereitstellung von Informationen“ nicht geradezu massgeschneidert ist für jenes Viertel der Bande, welches sonst hauptberuflich mit der kniffligen Kardinalfrage beschäftigt ist: ‚Wos woar mei Leistung?‘ Und für die „Bereitstellung … von Vermögenswerten“, welche „strafbare Handlungen fördert“ zeichnete bandenintern wohl das zweite Viertel, der sinistre Millionen-‚Durchlauferhitzer‘ aus Mürzzuschlag („Wir waren alle gierig“) verantwortlich. Und das windige dritte Drittel (freilich einst auch schon Haider-Intimus) wurde vom inzwischen tragisch verblassenden Ex-Finanzminister und Räuberhauptmann der Bande in allerhand Schlüsselpositionen gehievt.
Das Unwort der vergangenen Dekade, nämlich ‚Unschuldsvermutung‘, reizt inzwischen jeden halbwegs Zivilisierten nur noch zum grobkörnigen Kotzen! Doch laut Presserecht gilt es freilich auch für die eben portraitierte ‚Viererbande‘:
Walter Meischberger, Peter Hochegger, Ernst Karl Plech und ihren capo di tutti capi KHG.
Bei Anwendung des § 278 StGB müsste die skrupellose Gang freilich längst hinter Schwedischen Gardinen schmoren! Doch den sogenannten ‚Mafia-Paragraphen‘ – schon einmal prophylaktisch zum Paralysieren potentieller Revolutionäre der näheren Zukunft installiert – testete man ja bislang bloß an kreuzbraven Tierschützern.
Unter die Kategorie Provinz-Einzeltäter mit internationalen Verbindungen fällt der stets launige ‚Sugar-Daddy‘ schwarzer Parteikassen, der Luisinger Bauer (Selbsteinschätzung) und Gatte der (vatikanisch)-schwarzen Witwe Maria Rauch-Kallat. Entgegen der üblichen Sugar-Daddy-Usance hatte der lose Landadelige – vermutlich zwecks trivialer ‚Beziehungs-Expansion‘ – einmal sogar eine Ältere – nämlich die aus tiefschwarzem VP-Adel stammende Wirtstochter Mitzi – in Kauf, sowie ins fürstliche Himmelbett genommen. Die G‘schamige aus Hernals hatte sogar ihre erste Ehe annullieren lassen, um ihrem vorrepublikanisch ja noch adeligen Galan quasi unbefleckt in die nobel betuchten Lobbyisten-Arme sinken zu können. Ihr patenter Prinzgemahl sollte es seiner ‚Frau Gräfin‘ und ihrer Partei millionenfach vergelten…
Der notorische ‚Mein-Adels-Ali-Arsch-tanzt-immer-auf-allen-Kirtagen‘, der schlichtwegs unkopierbare Saab-Gripen-Eurofighter-Siemens-Schmiergeld-Telekom-Tetron-Affäre-OMV-Petrom-Schieber und strahlende Saubermann erschien der Öffentlichkeit dieser Tage ganz in Schwarz, zumindest so rabenschwarz, wie seine stets mitnaschende Schutzgeld-Partie-Partei! Präziser gesagt, - eher ja geschwärzt! Denn die fürsorgliche Schotter-Mitzi aus Attnang-Puchheim - seit einiger Zeit nun auch noch Finanzministerin - hatte seinen Finanzakt dermaßen durchs Tintenfass ziehen lassen, dass gerade mal sein Name zu entziffern war: Alfons Mensdorff-Pouilly, der pfundige Graf für alle Fälle!
Die Steuererklärungen des sakrosankten Millionen-Jongleurs waren von dem Untersuchungsausschuss angefordert worden, der den irrwitzign Telekom-Skandal, das wohl gigantischte, organisierte Verbrechen der 2. Republik zu klären vorgibt. Der halbstaatliche Konzern hatte sich nach Lust und Laune profitable Gesetze gekauft, Schmiergelder gleich gießkannenartig verspritzt und Politiker im Dutzend-Pack auf seiner Lohnliste geführt. Womit sich auch wieder der Kreis zum veruntreuten ‚Mafia‘-Paragraphen 278 StGB (s.Tierschützer) schließt! Gegen diesen unfassbaren Korruptions-Sumpf wirkt ja jede x-beliebige Bananenrepublik wie die geheime Geburtsstätte des Perikles! Der alte Athener hatte ja schon vor 2500 Jahren notiert: „Die Verfassung, die wir haben [...] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist." – Unsere heutige ‚Demokratie’ ist – au contraire, mon frère – voll und ganz auf den organisierten Raub durch eine verschwindende Minderheit ‚ausgerichtet‘! Eine Handvoll verwahrloster Schurken besticht ein bis ins Mark korrumpiertes Polit-Personal, kauft sich bare Münze werte Gesetze nach Lust und Laune und bereichert sich völlig ungeniert nach Strich und Faden! Na und? Geiz ist geil und g’schissen d’rauf: Die immer monströser werdende Zeche zahlt doch sowieso die völlig vertrottelte ‚plebs misera da draußen‘…
Schnitt. Deutschland. Beim nördlichen Nachbarn hatte sich ein kleingläubiger Schnäppchenjäger von Mutti Merkels Gnaden gar das Höchste Amt im Staat unter den Nagel gerissen. Schon als niedersächsischer Ministerpräsident hatte er ja ein perfektes Doppelleben kultiviert: Als Provinz-Biedermann in der Öffentlichkeit pochte er vehement auf moralische Top-Standards, als der Polit-Parvenü Wulff – unterdessen mittels seiner publicitygeilen Zweitfrau Bettina auch leidlich aufgehübscht – kungelte er dann aber doch lieber mit halbseidenem Geldadel, brachialen Machtstrebern und milchigem Talmi-Glanz-Glamour. Und als Prototyp des postdemokratischen Politikers perfektionierte er das moderne Ideal: Von hoch oben herab dünnpfiffig aufs Volk geschissen, stets den Pfeffersäcken die Füße geleckt, - so läuft eben das subalterne Zahnrädchen im Perpetuum mobile der ‚demokratischen‘ Machtmaschine wie geschmiert! Im Gegenzug versüßen frivole Upgrades aller Art den Alltag, fallen allerhand Almosen ab, Schnäppchen halt, wie man heute gern sagt: Wohlfeile Kredite fürs fantasielose Philister-Eigenheim in Großburgwedel, Gratisurlaube bei ‚Freunden‘ mit ‚richtig viel Pinke-Pinke‘, Logenplätze bei diversen Protz-Parties eines selbsternannten ‚Event-Königs‘, - und BILD polierte mit putzigen Homestories zwanglos das zugehörig-gekünstelte Hochglanz-Image auf! So ließ es sich salopp leben…
Dabei hatte Werner Schneyder schon vor Jahren mit Blick auf Jörg Haider gewarnt: Mit gewissen Personen könne man sich allenfalls in der Isolation verschwiegener Lifte treffen! – Doch Germany‘s last Top-Darling, der unentrinnbare Wunder-Wuzzi-Wulff, hatte da wohl etwas missverstanden: Er stieg mit windigen Figuren, wie Carsten Maschmeyer (gegen dessen ‚Finanzoptimierer‘ AWD wegen des Verdachts des gewerbsmäßig schweren Betrugs ein Strafverfahren läuft), oder Party-Parvenü Manfred Schmidt in den vieldeutigen Aufzug nach ganz oben: allerdings coram publico im Paternoster!
Vor dem U-Ausschuss in Wien entfaltet indes das Korruptions-Ringelspiel immer stürmischere Zentrifugalkräfte! Eben erst wurde ausgerechnet der ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Ausschuss, Werner Amon, selbst als Nehmer von Telekom-‚Zuwendungen‘ enttarnt und die Staatsanwaltschaft forderte die Aufhebung der Immunität von ‚Almosen-Amon‘. („Es waren do eh nur 10.000 Euro.“) Die humorlose Staatsanwaltschaft plant dennoch, den patscherten Schwarzen wegen gemeiner Geldwäsche anzuklagen! Al Capone en miniature! Ein schlichtes Scarfacerl aus der Untersteiermark halt.
Und weiter in der (Schla)wi(e)ner Groteske: Die klandestinen Profiteure des scheinbar niemals versiegenden Telekom-Füllhorns untersuchen nun gegen sich selbst! I gegen mi – des is de brühwårme Jovialität à la Hoamatl! Da geht ja sogar dem Wiener Schmäh der Schmäh aus! Und so gibt sich im Parlament tagtäglich das ‚Who is who‘ von willfährigen Polit-Schranzen, bankrottierenden Bankstern, splendablen Industrie-Bossen und -Kämmerern, luziferischen Lobbyisten und schamlosen Schönschmierern der Journaille die neoklassizistischen Türklinken in die Hand. Das sonst so blickdicht abgeschottete Räderwerk der omnipräsenten Korruption öffnet einen Spalt zum Olymp eines wasserdichten Gangster-Syndikats! Mafiakonform tritt dennoch - bis auf ein paar pikante Anekdötchen - kaum etwas ans Tageslicht! Denn der Durchblick aufs Substantielle fällt einerseits der Omertà und andererseits der offensichtlichen Amnesie sämtlicher Beteiligter zum Opfer!
Der süffisante Graf aus Luising grinst bloß in babysatter Rosigkeit, witzelt voll blasiertem Desinteresse mit seinem Anwalt 'rum und strapaziert sonst bloß die stereotype Floskel: „Ich entschlage mich.“ „Ich entschlage mich.“ „Ich entschlage mich.“ Volle 43 Mal! Gabs da nicht mal sowas wie die Beugehaft?! Doch, doch! Doch die wurde einzig und allein gegen die oben erwähnten Romantiker vom Tierschutz exekutiert!
Einer von Alis gerngesehenen Jagdgästen auf Dalnaglar Castle in den schottischen Highlands (in Balmoral nebenan residiert sommers die Queen) ist auch der seinerzeitige Generalsekretär der IV (Industriellenvereinigung), Markus Beyrer! Doch der arme Tropf leidet bezüglich seiner wiederholten Jagdlust Schulter an Schulter mit dem umtriebigen Grafen leider unter beängstigendem Gedächtnisverlust. Einfach erschütternd, in welch klinischem Zustand sich so manch eine Spitze der Gesellschaft befindet. Bei Jugendlichen nennt man die psychische Störung ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)! Häufig geht sie mit Hyperaktivität einher. Des „Rauchzeichners“ etwas flapsige Ferndiagnose erklärte jedoch womöglich das zwanghaft-rastlose Hetzen durchs Unterholz, sowie das geradezu schon pathologische Herumgeballere auf todesfürchtig-flüchtiges Niederwild! Bei Adolenzenten ist das ADS medikamentös noch leidlich in den Griff zu bekommen, – und zum Glück sind die Junior-Patienten ja meist auch unbewaffnet! - Als Alternativ-Diagnose für den gedächtnislosen Waidmann Beyrer käme freilich auch noch Altersdemenz infrage! Die wäre jedoch höchst beklemmend, - bei einem Jahrgang 1965! Die meisten seiner dementen Leidensgenossen stehen allerdings auch unter Sachwalterschaft! Doch unser Scotch-schlürfender ‚Ballermann‘ ist mitnichten entmündigt, sondern als nunmehriger ÖIAG-Chef Herr über sämtliche Beteiligungen der Republik Österreich an verstaatlichten und teilverstaatlichten Unternehmen! Hilfe! Der verhaltensauffällige Patient verwaltet Milliarden! Unsere Milliarden! Und das unter der vermutlichen Diagnose fataler Amnesie! Wenn der verwirrte ÖIAG-Capo so ein Milliarderl verlegt, findet man es doch nie wieder! Und da soll einem nicht angst und bang werden!
Gemessen an der verrotteten Realität nimmt sich die bald schon ein Jahrzehnt währende Fundamentalkritik des „Rauchzeichners“ an der alleszertrümmernden Finanzdiktatur noch immer nur wie ein Kindergeburtstag aus! - Und dennoch scheitern die alltäglich Düpierten immer noch daran, das längst firmamentgroße Menetekel zu erblicken!
Und so aalt sich die neunköpfige Hydra weiterhin ungeschoren und vollgefressen in ihrer Hybris! Mit einem Herakles wird die Menschheit da wohl kaum auskommen! Es wird ihrer viele brauchen…
Aber immerhin stehen der neunköpfigen Bestie ja sieben Milliarden hoffentlich bald etwas klügere Köpfe gegenüber…

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